{"id":797,"date":"2025-02-14T14:00:54","date_gmt":"2025-02-14T14:00:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/?page_id=797"},"modified":"2025-05-12T12:29:08","modified_gmt":"2025-05-12T12:29:08","slug":"2021-meldungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/?page_id=797","title":{"rendered":"2021 Meldungen"},"content":{"rendered":"\n    \n    <section class=\"u-clearfix u-custom-color-121 u-section-2\" id=\"sec-8c4c\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-valign-middle u-sheet-1\">\n        <h2 class=\"u-align-left u-text u-text-default u-text-1\"> Unsere Nachrichten aus dem Jahr 2021<\/h2>\n      <\/div>\n    <\/section>\n    <section class=\"u-align-left u-clearfix u-section-3\" id=\"2021Verloren\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-sheet-1\">\n        <h2 class=\"u-align-left u-text u-text-1\">06. Dezember 2021<br>Wenn ein Mensch verloren geht\n        <\/h2>\n        <img decoding=\"async\" class=\"u-border-2 u-border-custom-color-118 u-image u-image-contain u-image-round u-radius u-image-1\" src=\"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/csm_Artikel_SZ_06.12.2021_Team_Demenzverein_bietet_Hilfen_an_713509dd9e-1.webp\" alt=\"\" data-image-width=\"602\" data-image-height=\"850\">\n        <p class=\"u-align-left u-text u-text-2\"> Presseartikel \"Saarbr\u00fccker Zeitung, vom Montag, 06.12.2021\"&nbsp;<br>\n          <br>Die Diagnose Demenz hat viele Folgen, nicht nur f\u00fcr die Betroffenen, auch f\u00fcr die Angeh\u00f6rigen. Seit 2013 gibt es den Demenzverein des Landkreises Neunkirchen. Das regionale Netzwerk existiert seit 2018. Seit diesem Jahr gibt es neue Mitarbeiter. Und f\u00fcrs kommende ist so einiges geplant.<br>\n          <br>Seit dem Sommer sind sie an Bord, die neuen Mitarbeiterinnen des Demenzvereins im Landkreis Neunkirchen. Die promovierte Caroline Reis-Gisch hat ihre Vorg\u00e4ngerin im Juli abgel\u00f6st. Ihr obliegt die Netzwerkkoordination. Eines der beiden Standbeine des Vereins. In diesem regionalen Netzwerk sind mittlerweile rund 80 Kooperationspartner zusammengefasst.<br>Ihre Aufgabe: Eine Kooperation zur Verbesserung der Pflege-, Diagnose- und Versorgungsstrukturen schwerpunktm\u00e4\u00dfig demenziell erkrankter Menschen. Reis-Gisch ist zurzeit dabei, den Internetauftritt v\u00f6llig zu \u00fcberarbeiten. Und auch an der Organisation der Informations- und Schulungsreihe f\u00fcr pflegende Angeh\u00f6rige und in der Pflege t\u00e4tige Menschen, die je nach Pandemie-Stand online stattfinden wird, ist sie ma\u00dfgeblich beteiligt.\n        <\/p>\n        <p class=\"u-align-left u-text u-text-3\"> Seit genau 15. August ist Nicola Dannert-Zimmer f\u00fcr den Verein t\u00e4tig. Sie k\u00fcmmert sich um den zweiten gro\u00dfen Bereich: Die Pflegeberatung. Dannert-Zimmer war 14 Jahre im station\u00e4ren Bereich in verschiedenen Funktionen t\u00e4tig, hat viel Erfahrung mit Menschen mit Demenz und deren Angeh\u00f6rigen. Dabei hat sie gelernt: \u201eJe besser jemand informiert ist, desto besser kann sich jemand einbringen.<br>\n          <br>\u201cDer Dritte im Bunde ist und war Volker Schwarz, Gr\u00fcndungsmitglied, Vorstandsmitglied und Netzworker des 2013 gegr\u00fcndeten und 50 Mitglieder starken Vereins. Der Verein hat seinen Sitz im vom Landkreis zur Verf\u00fcgung gestellten R\u00e4umen in der Martin-Luther-Stra\u00dfe 2 in Ottweiler. Von hier aus wird gearbeitet, hier k\u00f6nnen auch Beratungen stattfinden. \u201eDas Telefon ist immer besetzt\u201c, erkl\u00e4rt Schwarz.<br>Will sagen: Auch wenn die Drei nur stundenweise vor Ort sind, wird das Telefon immer auf einen von ihnen weitergeschaltet.<br>\u201eEs ruft immer jemand zur\u00fcck\u201c, bekr\u00e4ftigt Schwarz. Gro\u00dfe Unterst\u00fctzung in seiner Arbeit bekommt der Verein vom Landkreis, weit \u00fcber die Zuverf\u00fcgung-Stellung der komplett ausgestatteten B\u00fcros hinaus.<br>Das, sagt Schwarz beim SZ-Besuch, gelte genauso f\u00fcr die Gemeinden, die jederzeit bei Bedarf R\u00e4ume f\u00fcr Veranstaltungen zur Verf\u00fcgung stellten. Vorsitzender war qua Amtes bis im vergangenen Jahr immer der jeweilige Landrat.<br>\n          <br>Seit 2020 ist es die ehemalige Sozialdezernentin des Landkreises,<br>Birgit Mohns-Welsch.<br>Die Beratung, Vernetzung, Interessenvertretung, Hilfe und Unterst\u00fctzung f\u00fcr von Demenz Betroffene und ihre pflegenden Angeh\u00f6rigen hat sich der Verein zur Aufgabe gemacht. Die Menschen, die sich an den Verein wenden, wollen wissen, was steckt hinter dieser Krankheit, was bedeutet die Diagnose. Meist, so sagt Schwarz, sind es die Kinder der Erkrankten, die Ratschl\u00e4ge brauchen.<br>\n          <br>In ganz akuten Situationen ber\u00e4t Dannert-Zimmer auch schon mal von zu Hause aus telefonisch. Aber meist geht sie vor Ort. Das ist ihr wichtig, denn so lernt sie auch die Betroffenen selbst in ihrem vertrauten Umfeld kennen. \u201eIch kann dann schon sehen: Wie gestaltet sich das Gespr\u00e4ch, bekomme einen Einblick in die Situation, kann die Gef\u00fchle erfassen\u201c, erkl\u00e4rt sie. Denn \u2013 und das ist allen Vereinsmitgliedern wichtig: Der Demenzkranke soll als das gesehen werden, was er ist \u2013 eine Pers\u00f6nlichkeit, ein Mensch, der sich zwar auf Grund der Krankheit mehr oder weniger stark ver\u00e4ndert, aber nichts desto Trotz eine Pers\u00f6nlichkeit bleibt, ein Mensch, den es gilt zu respektieren.<br>\n          <br>2017 hat der Verein erstmals ein dickes Heft herausgegeben: Biographische Informationen zum Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen \u2013 Ein Leitfaden f\u00fcr (pflegende) Angeh\u00f6rige. Hier stehen \u00fcber 40 Seiten zur Verf\u00fcgung, um die Pers\u00f6nlichkeit des Erkrankten zu erfassen: Erinnerungen, Vorlieben, Rituale.<br>Der Demenzverein will noch mehr in die \u00d6ffentlichkeit gehen, noch mehr sensibilisieren. \u201eDie Zeit der Scham muss vorbei sein\u201c, sagt Schwarz. Da habe der Verein schon einiges bewegt. \u201eWir haben mit dazu beigetragen, dass die Angeh\u00f6rigen sich nicht mehr sch\u00e4men, wenn das Verhalten der Erkrankten in der \u00d6ffentlichkeit ungew\u00f6hnlich ist.\u201c<br>\n          <br>Denn: \u201eWenn ich die Pers\u00f6nlichkeit Demenzkranker akzeptieren will, dann geh\u00f6rt auch das Drau\u00dfen dazu.\u201c Was man sich ganz klar machen m\u00fcsse, und dabei hilft die Beratung durch den Verein: Es braucht Zeit, sich auf die Situation einzulassen. \u201eHier geht ein Mensch schon vor dem Tod verloren\u201c, sagt Schwarz. Das sei nicht leicht zu verkraften, da komme jeder Mensch unterschiedlich damit klar. Peinliche Situationen seien f\u00fcr den Pflegenden oft eine Herausforderung. F\u00fcr die pflegenden Angeh\u00f6rigen sei es deshalb ganz wichtig, sich Entlastung zu suchen, sich helfen zu lassen, sich nicht zu scheuen, sich an Freunde, ehrenamtliche Helfer oder eben den Demenzverein zu wenden. \u201eEs n\u00fctzt ja niemanden was, wenn die vor Ersch\u00f6pfung dann irgendwann ausfallen\u201c, sagt Dannert-Zimmer. \u201eWir fahren also zweigleisig\u201c, erkl\u00e4rt Schwarz.<br>\u201eUns geht es zum einen um Hilfestellungen f\u00fcr Betroffene, aber auch um die Angeh\u00f6rigen, die Stress erleben, um deren Entlastung.\u201c<br>Beide h\u00e4tten gleicherma\u00dfen das Anrecht und den Anspruch auf Beratung.<br>\n          <br>Hier kommt das Netzwerk ins Spiel. Durch die Vernetzung aller mit dem Thema Betroffenen k\u00f6nnen die Angeh\u00f6rigen auf jede Menge Infos zur\u00fcckgreifen, sehen sofort, welche Ansprechpartner es gibt.<br>F\u00fcr diejenigen, die es lieber haptisch wollen, gibt es auch jede Menge Flyer. Die liegen auch in Arztpraxen aus. Auch die f\u00fcrs kommende Jahr geplante Schulungsreihe informiert und gibt Tipps.<br>\n          <br>So findet am 13. Januar von 16 bis 18 Uhr der Online-Vortrag \u201eNaturerleben f\u00fcr Menschen mit Demenz\u201c statt. Dorit Behrens, systemischer Naturcoach und Demenzbegleiterin, informiert \u00fcber Nutzen, Hintergr\u00fcnde und exemplarische \u00dcbungen der Green Care f\u00fcr Menschen mit Demenz. Anmeldung ist erw\u00fcnscht bis 10. Januar. Am 28. April geht es dann weiter mit dem Thema \u201eKurzaktivierung mit Alltagsgegenst\u00e4nden\u201c.<br>\n          <br>Von 16 bis 18 Uhr werden verschiedene \u00dcbungen vorgestellt, ausprobiert und es werden Ideen gesammelt. Anmeldeschluss ist hier der 25. April.&nbsp;<br>\n          <br>Die Anmeldungen entgegen nimmt Caroline Reis-Gisch unter&nbsp;<span style=\"letter-spacing: -0.1px; line-height: 1.4;\"><u>\n              <a href=\"mailto:c.reis-gisch@landkreis-neunkirchen.de\" class=\"u-border-none u-btn u-button-link u-button-style u-hover-none u-none u-text-custom-color-118 u-text-hover-palette-4-base u-btn-1\">c.reis-gisch(at)landkreis-neunkirchen.de<\/a><\/u>\n          <\/span>.<br>\n          <br>Fest geplant ist zudem das Demenzsymposium, das urspr\u00fcnglich bereits dieses Jahr hatte stattfinden sollen.<br>Die Themen: Demenzdiagnostik, Studien zur (Er)Forschung neuer Medikamente bei Alzheimer und Demenzpr\u00e4vention. Mit dabei werden unter anderem sein Professor Dr. Georg Adler aus Mannheim, Vorsitzender Alzheimergesellschaft Rheinland Pfalz, Professor Dr. Tobias Hartmann, Leiter des deutschen Instituts f\u00fcr Demenzpr\u00e4vention an der Uni Homburg, sowie Professor Dr. Ingo Vernaleken, zweiter Vorsitzender Demenzverein und Chefarzt Psychiatrie Fliedner-Krankenhaus.<br>\n          <br>Der bietet im ersten Quartal 2022 eine Fortbildungsveranstaltung f\u00fcr Haus\u00e4rzte als den ersten Ansprechpartnern an. Nach deren Diagnose kommt der Demenzverein ins Spiel.\n        <\/p>\n        <a href=\"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/?page_id=78\" class=\"u-border-none u-btn u-btn-round u-button-style u-custom-color-105 u-radius u-btn-2\">Z<span style=\"font-weight: 700;\"><\/span>ur\u00fcck\n        <\/a>\n      <\/div>\n    <\/section>\n    <section class=\"u-align-left u-clearfix u-custom-color-115 u-lightbox u-section-4\" id=\"2021Demenzkampagne\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-valign-middle-lg u-valign-middle-sm u-valign-middle-xs u-sheet-1\">\n        <img decoding=\"async\" class=\"u-border-2 u-border-custom-color-118 u-image u-image-round u-radius u-image-1\" src=\"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/csm_20210920_121538_68d42c34cb-1.webp\" alt=\"\" data-image-width=\"1513\" data-image-height=\"850\">\n        <img decoding=\"async\" class=\"u-border-2 u-border-custom-color-118 u-image u-image-round u-radius u-image-2\" src=\"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/csm_20210924_114335_90cb931b55-1.webp\" alt=\"\" data-image-width=\"1513\" data-image-height=\"850\">\n        <h2 class=\"u-align-left u-text u-text-1\">06. Oktober 2021<br> Pressemittteilung des Demenzvereins im Landkreis Neunkirchen e.V. vom 06.10.2021\n        <\/h2>\n        <p class=\"u-align-left u-text u-text-2\"> Demenzkampagne&nbsp;des Landes 2021 \u201eDemenz doch ned so\u201c<br>Der Demenzverein im Landkreis Neunkirchen e.V. hat sich mit drei Infost\u00e4nden an der&nbsp;Demenzkampagne des Landes 2021 \u201eDemenz doch ned so\u201c&nbsp;beteiligt.<br>Den Auftakt machte ein Infostand am 20.09 auf dem Stummplatz in Neunkirchen. Am 21. September, dem&nbsp;Welt-Alzheimertag, beriet der Demenzverein auf dem Wochenmarkt in Eppelborn interessierte Personen. Zum Abschluss der Info-Kampagne gab es noch einen Stand auf dem Wochenmarkt in Illingen.\n        <\/p>\n        <a href=\"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/?page_id=78\" class=\"u-border-none u-btn u-btn-round u-button-style u-custom-color-105 u-radius u-btn-1\">Z<span style=\"font-weight: 700;\"><\/span>ur\u00fcck\n        <\/a>\n      <\/div>\n    <\/section>\n    <section class=\"u-align-left u-clearfix u-lightbox u-white u-section-5\" id=\"2021Leitfaden\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-valign-middle-md u-valign-middle-sm u-valign-middle-xs u-sheet-1\">\n        <h2 class=\"u-align-left u-text u-text-1\"> 17. Juni 2021&nbsp;<br> Leitfaden f\u00fcr (pflegende) Angeh\u00f6rige\n        <\/h2>\n        <img decoding=\"async\" class=\"u-border-2 u-border-custom-color-118 u-image u-image-contain u-image-round u-radius u-image-1\" src=\"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/BiographischeInformation-1.webp\" alt=\"\" data-image-width=\"601\" data-image-height=\"850\">\n        <p class=\"u-align-left u-text u-text-2\"> Biographische Informationen zum Umgang mit an Demenz erkrankten&nbsp;Menschen<br>\n          <br>Jetzt in 5. Auflage verf\u00fcgbar<br>\n          <br>Die Lebensgeschichte eines Menschen, seine Erinnerungen und die damit verbundenen Gef\u00fchle sind bisweilen die einzigen verbliebenen Ressourcen, mit denen sich Pflegekr\u00e4fte, Sozialarbeiter oder Betreuungspersonen und pflegende Angeh\u00f6rige Zugang zu einem demenziell Erkrankten verschaffen k\u00f6nnen.<br>\n          <br>Der 2017 von Frau Martina Maas (Pflegest\u00fctzpunkt im LK NK) und Herrn Thomas Hans (damals Caritasverband f\u00fcr die Region Schaumberg-Blies) f\u00fcr den Demenzverein dazu entwickelte Biographiebogen soll dazu beitragen, Menschen mit Demenz besser verstehen zu k\u00f6nnen und mit einer \"Datensammlung\" helfen, Erinnerungen an Ereignisse in ihrem Leben die sie gepr\u00e4gt haben, wach zu halten und dazu beitragen, aktuelles Verhalten besser deuten zu k\u00f6nnen.<br>\n          <br>Die Datei steht Ihnen&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/fileadmin\/user_upload\/demenz_nk\/Netzwerk\/PDF\/2021_Broschuere_biographische_Infos_web.pdf\" class=\"u-border-none u-btn u-button-link u-button-style u-file-link u-hover-none u-none u-text-custom-color-118 u-text-hover-palette-4-base u-btn-1\" target=\"_blank\">hier<\/a>&nbsp;zum Download zur Verf\u00fcgung.<br>\n          <br>Gerne schicken wir Ihnen die Brosch\u00fcre auch per Post zu. Kontaktieren Sie uns hierf\u00fcr \u00fcber unser <a href=\"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/?page_id=346\" class=\"u-border-none u-btn u-button-link u-button-style u-hover-none u-none u-text-custom-color-118 u-text-hover-palette-4-base u-btn-2\">Kontaktformular<\/a>.\n        <\/p>\n        <p class=\"u-align-center u-text u-text-custom-color-174 u-text-3\">\n          <a class=\"u-border-none u-btn u-button-link u-button-style u-file-link u-hover-none u-none u-text-custom-color-118 u-text-hover-palette-4-base u-btn-3\" href=\"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/fileadmin\/user_upload\/demenz_nk\/Netzwerk\/PDF\/2021_Broschuere_biographische_Infos_web.pdf\" target=\"_blank\"> Biographische Informationen zum Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen<\/a>\n        <\/p>\n        <a href=\"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/?page_id=78\" class=\"u-border-none u-btn u-btn-round u-button-style u-custom-color-118 u-radius u-btn-4\">Z<span style=\"font-weight: 700;\"><\/span>ur\u00fcck\n        <\/a>\n      <\/div>\n    <\/section>\n    <section class=\"u-align-left u-clearfix u-custom-color-177 u-section-6\" id=\"2021Reform\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-valign-middle u-sheet-1\">\n        <h2 class=\"u-align-left u-text u-text-1\">\n          <span style=\"font-size: 1.5rem;\"> 03. M\u00e4rz 2021<br> Eckpunkte der Pflegereform 2021\n          <\/span>\n        <\/h2>\n        <p class=\"u-align-left u-text u-text-default u-text-2\"> BMG<br>Pflegeversicherung neu denken: Eckpunkte der Pflegereform 2021<br>\n          <br>Fast 25 Jahre nach Einf\u00fchrung der Pflegeversicherung in Deutschland ist es an der Zeit die grundlegenden Strukturen zu \u00fcberdenken und zukunftsfest zu machen. Dabei gilt es Folgendes zu ber\u00fccksichtigen:<br>\n        <\/p>\n        <ul class=\"u-align-left u-text u-text-default u-text-3\">\n          <li> Demographisch bedingt steigt die Zahl der Menschen, die Pflege ben\u00f6tigen, auch in den n\u00e4chsten Jahren weiter an. Wir brauchen damit mehr Menschen, die pflegebed\u00fcrftige Menschen beruflich und in der Familie pflegen und betreuen.<\/li>\n          <li> Die Coronakrise hat noch einmal deutlich gemacht wie wichtig es ist, den mit der Konzertierten Aktion Pflege (KAP) begonnenen Weg der besseren Unterst\u00fctzung der beruflich Pflegenden konsequent weiter zu beschreiten und die Arbeitsbedingungen weiter zu verbessern.<\/li>\n          <li> Die Angeh\u00f6rigen leisten einen bedeutsamen Anteil der Pflege. Damit auch in Zukunft viele von ihnen weiter unterst\u00fctzen k\u00f6nnen, braucht es neben der Anerkennung dieses gro\u00dfartigen Einsatzes eine Anhebung der Leistungsbetr\u00e4ge sowie mehr M\u00f6glichkeiten, diese flexibler in Anspruch zu nehmen.<\/li>\n          <li>Bessere Pflege kostet Geld. Das darf aber nicht dazu f\u00fchren, dass immer mehr Pflegebed\u00fcrftige durch steigende Eigenanteile finanziell \u00fcberfordert werden.<\/li>\n        <\/ul>\n      <\/div>\n    <\/section>\n    <section class=\"u-clearfix u-custom-color-178 u-section-7\" id=\"sec-6174\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-valign-middle u-sheet-1\">\n        <p class=\"u-align-left u-text u-text-1\"> Die Pflegereform 2021 setzt deshalb auf folgende zentrale Ma\u00dfnahmen:<br>\n          <br>\n          <span style=\"font-weight: 700;\">I.<\/span>&nbsp;Die station\u00e4re Pflege verbessern: Pflegebed\u00fcrftige und Angeh\u00f6rige sp\u00fcrbar entlasten, verbleibende Kosten transparenter und planbarer machen, bei der Suche nach Pflegepl\u00e4tzen helfen\n        <\/p>\n        <ul class=\"u-align-left u-text u-text-2\">\n          <li> Der pflegebedingte Eigenanteil, der f\u00fcr die Pflege in station\u00e4ren Einrichtungen von den Betroffenen aufgebracht werden muss, wird auf maximal 700 Euro pro Monat und auf l\u00e4ngstens 36 Monate begrenzt. Das f\u00fchrt zu sp\u00fcrbaren Entlastungen, sorgt f\u00fcr Planbarkeit und stellt ein hohes Ma\u00df an Transparenz sicher.<\/li>\n          <li> Gem\u00e4\u00df \u00a7 9 SGB XI sind die L\u00e4nder f\u00fcr die F\u00f6rderung der Investitionskosten zust\u00e4ndig. Sie setzen diesen Auftrag um, indem sie k\u00fcnftig verbindlich zur Entlastung der Pflegebed\u00fcrftigen und ihrer Angeh\u00f6rigen beitragen: Sie gew\u00e4hren einen monatlichen Zuschuss zu den Investitionskosten in H\u00f6he von 100 Euro f\u00fcr jeden vollstation\u00e4r versorgten Pflegebed\u00fcrftigen. Dies ist auch deswegen angemessen, weil die Bundesl\u00e4nder bei der Sozialhilfe durch die Deckelung der Eigenanteile um rd. 1 Mrd. Euro entlastet werden.<\/li>\n          <li> Pflegebed\u00fcrftige und ihre Angeh\u00f6rigen werden bei der Suche nach freien Pl\u00e4tzen in Pflegeeinrichtungen k\u00fcnftig durch eine Internetplattform unterst\u00fctzt, an die die Pflegeeinrichtungen ihre freien Kapazit\u00e4ten und Angebote tagesaktuell melden.<\/li>\n        <\/ul>\n      <\/div>\n    <\/section>\n    <section class=\"u-clearfix u-custom-color-179 u-section-8\" id=\"sec-6dad\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-sheet-1\">\n        <p class=\"u-align-left u-text u-text-1\">\n          <span style=\"font-weight: 700;\"> II.<\/span>&nbsp;Die Pflege zu Hause st\u00e4rken: Leistungen erh\u00f6hen und bedarfsgerechter nutzbar machen,<br>Fehlanreize beseitigen und Versorgung effizienter gestalten\n        <\/p>\n        <ul class=\"u-align-left u-text u-text-2\">\n          <li>\n            <span style=\"font-weight: 700;\">H\u00f6here Leistungsbetr\u00e4ge:&nbsp;<\/span>Um die h\u00e4usliche Pflege zu st\u00e4rken und die gestiegenen Kosten der letzten Jahre auszugleichen, werden die ambulante Pflegesachleistung, das Pflegegeld sowie die Tagespflege zum 1. Juli 2021 um 5 Prozent und ab 2023 regelhaft j\u00e4hrlich in H\u00f6he der Inflationsrate angehoben. Auch f\u00fcr zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel steigt die Pauschale von 40 auf 60 Euro im Monat.\n          <\/li>\n          <li style=\"\">\n            <span style=\"font-weight: 700;\">Flexibler kombinierbare Leistungen:&nbsp;<\/span>Aus den Anspr\u00fcchen auf Kurzzeit- und Verhinderungspflege wird als Entlastungsbudget ein Gesamtjahresbetrag in H\u00f6he von j\u00e4hrlich 3.300 \u20ac gebildet. Die bisher vor Inanspruchnahme der Verhinderungspflege von Angeh\u00f6rigen verlangte Vorpflegezeit von 6 Monaten wird abgeschafft. Das erm\u00f6glicht Pflegebed\u00fcrftigen und ihren Angeh\u00f6rigen, die Leistungen noch bedarfsgerechter nutzen k\u00f6nnen.\n          <\/li>\n          <li>\n            <span style=\"font-weight: 700;\">Verhinderungspflege zielgenau ausgestalten:&nbsp;<\/span>Zudem soll ein Teil der Leistung der Verhinderungspflege f\u00fcr die Ersatzpflege w\u00e4hrend einer l\u00e4ngeren Verhinderung der Pflegeperson vorbehalten bleiben. F\u00fcr die stundenweise Inanspruchnahme stehen deshalb ab dem 1. Juli 2022 maximal 40 Prozent des Gesamtjahresbetrags zur Verf\u00fcgung.\n          <\/li>\n          <li>\n            <span style=\"font-weight: 700;\">Bedarfsgerechtere Versorgung zu Hause:&nbsp;<\/span>Pflegebed\u00fcrftige und ihre Angeh\u00f6rigen sollen sich k\u00fcnftig flexibler gemeinsam mit den Pflegediensten auf die Leistungen verst\u00e4ndigen k\u00f6nnen, die sie wirklich ben\u00f6tigen. Es soll in ihrer Entscheidung liegen, ob sie Leistungskomplexe und\/oder Zeitkontingente f\u00fcr die Leistungserbringung w\u00e4hlen. Das erm\u00f6glicht Pflegebed\u00fcrftigen eine individuell auf ihre jeweilige Pflegesituation zugeschnittene Gestaltung und Zusammenstellung von Leistungen.\n          <\/li>\n          <li>\n            <span style=\"font-weight: 700;\">Pflege zu Hause:&nbsp;<\/span>Pflegebed\u00fcrftige Menschen werden vielfach auch durch ausl\u00e4ndische, \u00fcberwiegend osteurop\u00e4ische Kr\u00e4fte unterst\u00fctzt, die mit ihnen im Haushalt leben. Bei Besch\u00e4ftigung einer 24-Stunden-Betreuungsperson im eigenen Haushalt soll es unter bestimmten Bedingungen, analog zu den Angeboten zur Unterst\u00fctzung im Alltag, m\u00f6glich sein, den Anspruch auf Umwandlung von bis zu 40 Prozent des Pflegesachleistungsbetrag zu nutzen.\n          <\/li>\n          <li>\n            <span style=\"font-weight: 700;\">Effizienzreserven im Hinblick auf eine knappe Zahl an Pflegekr\u00e4ften nutzen:&nbsp;<\/span>Um einen ressourcenschonenden, effizienten Einsatz ambulanter Dienste zu gew\u00e4hrleisten, sollen z. B. bei der Festlegung von Einzugsgebieten in den Versorgungsvertr\u00e4gen der Pflegedienste verst\u00e4rkt die regionalen Gegebenheiten ber\u00fccksichtigt werden. Damit wird auch die Rolle kommunaler Akteure in der Pflege gest\u00e4rkt. Zudem sollen ambulante Pflegedienste k\u00fcnftig bei der Erbringung und Abrechnung von Leistungen der Pflege- und der gesetzlichen Krankenversicherung von B\u00fcrokratie entlastet werden.\n          <\/li>\n          <li>\n            <span style=\"font-weight: 700;\">Fehlanreize im Versorgungssystem beseitigen:&nbsp;<\/span>Anbieter setzen mittlerweile immer h\u00e4ufiger auf Projekte, die betreutes Wohnen mit dem Angebot von Tagespflege kombinieren. \u00c4ltere Menschen erhoffen sich durch diese neuen Wohnformen mehr individuelle Freiheit sowie eine geringere finanzielle Belastung, ohne Abstriche in der Versorgungssicherheit machen zu m\u00fcssen. Studien zeigen jedoch, dass diese Hoffnung nicht selten sp\u00e4testens bei Eintritt h\u00f6heren Unterst\u00fctzungsbedarfs tr\u00fcgerisch ist. Die Attraktivit\u00e4t f\u00fcr Anbieter solcher Modelle ergibt sich h\u00e4ufig aus der Kombination aller im ambulanten Bereich m\u00f6glichen Leistungen in einem vermeintlich station\u00e4ren Pflegesetting, ohne jedoch die Anforderungen eines klassischen Pflegeheims erf\u00fcllen zu m\u00fcssen. Um die Nutzung solcher Versorgungsformen nicht unangemessen zu privilegieren, sollen bei Inanspruchnahme von ambulanten Pflegesachund\/oder Geldleistungen die Leistungen der Tagespflege ab dem 1. Juli 2022 auf 50 Prozent begrenzt werden.\n          <\/li>\n        <\/ul>\n      <\/div>\n    <\/section>\n    <section class=\"u-clearfix u-custom-color-180 u-section-9\" id=\"sec-f507\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-valign-middle u-sheet-1\">\n        <p class=\"u-align-left u-text u-text-1\">\n          <span style=\"font-weight: 700;\">III.<\/span>&nbsp;Pflegebed\u00fcrftigkeit vermeiden: Rehabilitation \u00c4lterer sp\u00fcrbar st\u00e4rken, Kurzzeitpflege qualifizieren und besser verg\u00fcten\n        <\/p>\n        <ul class=\"u-align-left u-text u-text-2\">\n          <li>\n            <span style=\"font-weight: 700;\">Geriatrische Rehabilitation besser nutzen:&nbsp;<\/span>Die Kosten f\u00fcr Ma\u00dfnahmen der geriatrischen Rehabilitation f\u00fcr gesetzlich Versicherte \u00fcber 70 Jahre sollen in Zukunft zur H\u00e4lfte von der sozialen Pflegeversicherung getragen werden. Damit setzen wir wesentliche Impulse f\u00fcr die Krankenkassen, ihren \u00e4lteren Versicherten mehr Rehabilitationsma\u00dfnahmen anzubieten. Geriatrische Rehabilitation kann helfen, Pflegebed\u00fcrftigkeit zu vermeiden oder zu verz\u00f6gern, sie kann weitere Verschlimmerungen verhindern und gesellschaftliche Teilhabe sichern. Das n\u00fctzt den betroffenen Menschen, und es tr\u00e4gt zur Nachhaltigkeit der Pflegeversicherung bei.\n          <\/li>\n          <li>\n            <span style=\"font-weight: 700;\">Kurzzeitpflege st\u00e4rken:&nbsp;<\/span>Pflegebed\u00fcrftige sollen nach einem Krankenhausaufenthalt, in einer akuten h\u00e4uslichen Krisensituation oder zur Entlastung der pflegenden Angeh\u00f6rigen einen qualifizierten Kurzzeitpflegeplatz nutzen k\u00f6nnen. Die Pflegeselbstverwaltung wird deshalb verpflichtet, bessere Rahmenbedingungen f\u00fcr die Aushandlung wirtschaftlich tragf\u00e4higer Verg\u00fctungen und qualit\u00e4tsgesicherter Leistungserbringung zu schaffen. Die Pflegeversicherung wird die St\u00e4rkung der Kurzzeitpflege unterst\u00fctzen, um eine finanzielle \u00dcberforderung der Betroffenen zu verhindern. Dar\u00fcber hinaus wird eine neue Leistung \u201e\u00dcbergangspflege nach Krankenhausbehandlung\u201c in der GKV eingef\u00fchrt.\n          <\/li>\n        <\/ul>\n      <\/div>\n    <\/section>\n    <section class=\"u-clearfix u-custom-color-181 u-section-10\" id=\"sec-118f\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-valign-middle-lg u-valign-middle-md u-valign-middle-sm u-valign-middle-xl u-sheet-1\">\n        <p class=\"u-align-left u-text u-text-1\">\n          <span style=\"font-weight: 700;\"> IV.<\/span>&nbsp;Beruflich Pflegende st\u00e4rken: Bessere Bezahlung, mehr Stellen und mehr Verantwortung -<br>Umsetzung der Konzertierten Aktion Pflege\n        <\/p>\n        <ul class=\"u-align-left u-text u-text-2\">\n          <li> Die Entlohnung entsprechend Tarif f\u00fcr ambulante und station\u00e4re Pflegeeinrichtungen soll k\u00fcnftig Voraussetzung f\u00fcr die Zulassung zur Versorgung werden.<\/li>\n          <li> Zur schrittweisen Umsetzung des Personalbemessungsverfahrens in der Altenpflege sollen, flankiert durch den in der KAP vereinbarten Roadmapprozess mit den relevanten Akteuren, mit der Pflegereform die notwendigen gesetzlichen Grundlagen geschaffen werden. Im Entwurf f\u00fcr ein Versorgungsverbesserungsgesetz ist im Vorgriff darauf bereits ein Sonderprogramm f\u00fcr die Finanzierung von bis zu 20.000 zus\u00e4tzliche Pflegehilfskraftstellen in den vollstation\u00e4ren Einrichtungen vorgesehen.<\/li>\n          <li> Gut ausgebildete Pflegefachpersonen, die Tag f\u00fcr Tag qualifizierte, anspruchsvolle Arbeit leisten, sollen in der interprofessionellen Zusammenarbeit mit anderen Berufen des Gesundheitswesens gest\u00e4rkt werden. Sie sollen mehr Verantwortung in der Versorgung \u00fcbernehmen k\u00f6nnen und in geeigneten Bereichen (z.B. Pflegehilfsmittel) eigenst\u00e4ndige Verordnungsbefugnisse erhalten. Zudem sollen die Regelungen zu Modellvorhaben zu Heilkunde\u00fcbertragung gangbar gemacht werden.<\/li>\n          <li>Wir werden ein Modellprogramm f\u00fcr den Einsatz der Telepflege gesetzlich verankern. Telepflege kann einen Beitrag f\u00fcr eine bessere und effizientere Versorgung leisten, pflegende Angeh\u00f6rige entlasten und neue Aufgabenfelder auch f\u00fcr gesundheitlich beeintr\u00e4chtigte beruflich Pflegende er\u00f6ffnen.<\/li>\n        <\/ul>\n      <\/div>\n    <\/section>\n    <section class=\"u-clearfix u-custom-color-182 u-section-11\" id=\"sec-6422\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-valign-middle-lg u-valign-middle-md u-valign-middle-sm u-valign-middle-xl u-sheet-1\">\n        <p class=\"u-align-left u-text u-text-body-color u-text-1\">\n          <span style=\"font-weight: 700;\"><\/span>\n          <span style=\"font-weight: 700;\">V.&nbsp;<\/span>Nachhaltigkeit und Demografiefestigkeit f\u00f6rdern: Ausbau intergenerativer Elemente, St\u00e4rkung der privaten und betrieblichen Vorsorge<br>Der demografische Wandel bleibt f\u00fcr die umlagefinanzierte Soziale Pflegeversicherung nicht folgenlos: K\u00fcnftig werden mehr Pflegebed\u00fcrftigen weniger Beitragszahler*innen gegen\u00fcberstehen. Nachhaltigkeit und Demografiefestigkeit der Pflege m\u00fcssen daher gest\u00e4rkt werden. Daf\u00fcr braucht es einen Mix unterschiedlicher Ma\u00dfnahmen:\n        <\/p>\n        <ul class=\"u-align-left u-text u-text-2\">\n          <li> Die Ansparphase des Pflegevorsorgefonds wird durch weitere Einzahlungen auch nach dem beizubehaltenden Auszahlungsbeginns ab dem Jahr 2035 bis zum Jahr 2050 zeitlich deutlich verl\u00e4ngert.<\/li>\n          <li> Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil aus dem Jahr 2001 die besondere Bedeutung von Familien mit Kindern f\u00fcr die Funktionsf\u00e4higkeit der sozialen Sicherungssysteme hervorgehoben und gefordert, dies im Finanzierungssystem der Pflegeversicherung zu ber\u00fccksichtigen. Um die Demografiefestigkeit der Sozialen Pflegeversicherung weiter zu st\u00e4rken, wird der im Jahr 2005 eingef\u00fchrte Beitragszuschlag f\u00fcr Kinderlose um 0,1 Beitragssatzpunkte erh\u00f6ht; die dadurch eingenommenen Mittel werden dem Pflegevorsorgefonds zugef\u00fchrt.<\/li>\n          <li> Zur Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung im Alter und zur St\u00e4rkung der Eigenvorsorge sollen die staatliche Zulagenf\u00f6rderung der privaten Pflegevorsorge deutlich erh\u00f6ht (Erh\u00f6hung der Zulage abh\u00e4ngig von der H\u00f6he des vom Versicherten selbst zu tragenden Betrag von heute 5 auf dann bis zu 15 Euro\/Monat) und erg\u00e4nzend neue Vorsorgeprodukte gef\u00f6rdert werden, die auf die Deckung der verbleibenden Eigenanteile insbesondere bei station\u00e4rer Pflege zielen. Die M\u00f6glichkeiten zur Kooperation von Kranken- und Pflegekassen mit Angeboten privater Kranken- und Pflegezusatzversicherungen sollen ausgebaut werden.<\/li>\n          <li>Der Tarifabschluss in der chemischen Industrie hat gezeigt, dass auch die betriebliche Pflegevorsorge einen wichtigen Beitrag zur erg\u00e4nzenden Absicherung des Pflegerisikos leisten kann. Diesen Ansatz wollen wir st\u00e4rken, indem entsprechende betriebliche L\u00f6sungen k\u00fcnftig \u00e4hnlich staatlich gef\u00f6rdert werden wie die betriebliche Altersvorsorge und ihre Einbeziehung in die staatliche Vorsorgef\u00f6rderung erm\u00f6glicht wird.<\/li>\n        <\/ul>\n      <\/div>\n    <\/section>\n    <section class=\"u-clearfix u-custom-color-182 u-section-12\" id=\"sec-9bec\">\n      <div class=\"u-clearfix u-sheet u-valign-middle u-sheet-1\">\n        <p class=\"u-align-left u-text u-text-1\">\n          <span style=\"font-weight: 700;\"><\/span>\n          <span style=\"font-weight: 700;\">VI.<\/span>&nbsp;Systemgerechte Finanzierung gesamtgesellschaftlicher Aufgaben<br>Die Pflegereform 2021 stellt die Finanzierung der Pflege insgesamt auf eine neue, zukunftsfeste Grundlage: Sie kombiniert dazu Ma\u00dfnahmen, die die Effizienz der Versorgung erh\u00f6hen, Fehlentwicklungen beseitigen, die Generationengerechtigkeit erh\u00f6hen und die private Vorsorge st\u00e4rken. Die Pflegeversicherung leistet im Rahmen der sozialen Absicherung elementarer Lebensrisiken einen wichtigen Beitrag. Wie andere Sozialversicherungszweige auch, erbringt sie Leistungen, deren Finanzierung gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist.\n        <\/p>\n        <ul class=\"u-align-left u-text u-text-2\">\n          <li> Wie f\u00fcr Zeiten der Kindererziehung \u00fcbernimmt deshalb k\u00fcnftig der Bund die Beitragszahlungen an die Rentenversicherung f\u00fcr Menschen, die Angeh\u00f6rige pflegen.<\/li>\n          <li> F\u00fcr weitere gesamtgesellschaftliche Aufgaben wie u.a. die Vermeidung von \u00dcberforderung durch zu hohe Eigenanteile, die beitragsfreie Versicherung von Kindern und nicht erwerbst\u00e4tigen Partnern sowie das Pflegeunterst\u00fctzungsgeld, erh\u00e4lt die Pflegeversicherung k\u00fcnftig einen pauschalen Bundeszuschuss.<\/li>\n        <\/ul>\n        <a href=\"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/?page_id=78\" class=\"u-border-none u-btn u-btn-round u-button-style u-custom-color-118 u-radius u-btn-1\">Z<span style=\"font-weight: 700;\"><\/span>ur\u00fcck\n        <\/a>\n      <\/div>\n    <\/section>\n    \n    \n    \n    \n  \n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere Nachrichten aus dem Jahr 2021 06. Dezember 2021Wenn ein Mensch verloren geht Presseartikel &#8222;Saarbr\u00fccker Zeitung, vom Montag, 06.12.2021&#8220;&nbsp; Die Diagnose Demenz hat viele Folgen, nicht nur f\u00fcr die Betroffenen, &hellip; <a href=\"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/?page_id=797\" class=\"more-link\">Continue reading<span class=\"screen-reader-text\"> &#8222;2021 Meldungen&#8220;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":6,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-797","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/797","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=797"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/797\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2271,"href":"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/797\/revisions\/2271"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.netzwerkdemenz-landkreisneunkirchen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=797"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}